Vitamin A
Sehfarbstoff; Allerdings ist Vitamin A nicht nur für die Augen wichtig. Haut und Schleimhäute, Nerven, Fruchtbarkeit, Immunsystem, Knochen, die Produktion körpereigener Proteine, Zellwachstum: Sie alle brauchen Vitamin A.
Das fettlösliche Vitamin A wird vom Körper gespeichert und kann von daher leicht überdosiert werden. Langfristig sollten nicht mehr als 10.000 IE (Internationale Einheit) am Tag aufgenommen werden, d.h drei Milligramm Vitamin A. ( Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin A sind nichts für Kinder!). Mit dem Provitamin A Beta-Carotin ist allerdings eine Überdosierung nicht möglich. Der Körper produziert aus diesem Farbstoff nur dann Vitamin A, wenn er es wirklich braucht. (siehe Beta-Carotin).
Retinol, auch Vitamin A1 oder Axerophthol, ist ein fettlösliches, essentielles Vitamin. Chemisch gesehen gehört Retinol zu den Diterpenen und ist ein einwertiger, primärer Alkohol. Der enthaltene Ring aus sechs Kohlenstoffatomen wird β-Jononring genannt, und das Molekül weist zudem eine Reihe konjugierter Doppelbindungen auf, die für seine Beteiligung am Sehvorgang entscheidend sind.
Oftmals wird, auch in vielen Lehrbüchern, Retinol vereinfachend mit Vitamin A gleichgesetzt. Man versteht jedoch unter Vitamin A vielmehr eine Stoffgruppe von β-Jononderivaten, die dasselbe biologische Wirkungsspektrum wie all-trans-Retinol aufweisen, ausschließlich der Provitamine A. Zu dieser Stoffgruppe gehören beispielsweise neben Retinol, dessen oxidierte Form Retinal, Retinylester sowie 3-Dehydroretinol einschließlich Aldehyd und den verschiedenen Estern, die auch als Vitamin A2 bezeichnet werden. Retinsäuren gehören nach dieser Definition nicht dazu, da sie nur Teilwirkungen von all-trans-Retinol aufweisen. Sie werden aber trotzdem häufig Vitamin A zugeordnet. (Quelle: Wikipedia)





